Wurzelspitzenkappung

Wenn sich der Knochen an der Spitze einer Zahnwurzel entzündet und eine Wurzelkanalbehandlung nicht ausreichend hilft, kann eine Wurzelspitzenresektion den Zahn dennoch erhalten.

Dabei wird unter örtlicher Betäubung die entzündete Wurzelspitze (meist etwa 3–5 mm) entfernt. Gleichzeitig wird das entzündete Gewebe im umliegenden Knochen sorgfältig beseitigt. Anschließend wird die Wunde wieder verschlossen.

In manchen Fällen hat sich bereits eine Zyste an der Wurzelspitze gebildet – auch diese wird während des Eingriffs entfernt.

Ablauf in Kürze:

  • kleiner Zugang über das Zahnfleisch
  • Entfernung der entzündeten Wurzelspitze
  • Reinigung des betroffenen Gewebes
  • Verschluss der Wunde

Die Fäden werden in der Regel nach 7–10 Tagen entfernt.

Ziel der Behandlung ist es, den betroffenen Zahn trotz bestehender Entzündung langfristig zu erhalten.

Schlagzeilen

Weisheitszähne & Engstand – wissenschaftlich fundiert

Weisheitszähne verschieben Ihre vorderen Zähne nicht. Studien aus England, Mexiko und den Niederlanden zeigen klar: Engstände entstehen durch natürlichen Platzmangel, nicht durch die hinteren Zähne.

Wir entfernen Weisheitszähne nur, wenn es medizinisch nötig ist – nicht prophylaktisch wegen möglicher Frontverschiebungen. Überflüssige Operationen bergen Risiken wie chronische Schmerzen oder Gefühlsstörungen im Unterkiefer.

Unser Ziel: Evidenzbasierte Beratung, sichere Entscheidungen und Ihre Zahngesundheit im Vordergrund – ohne unnötige Eingriffe.

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